Biografisches

Foto: Christian Rating

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Die ersten musikalischen Erfahrungen sammelte Axel Burkhardt während gemeinsamer Trommel-Sessions auf dem Küchentisch mit seinem älteren Bruder Norbert.

Mit ungefähr 15 begann er autodidaktisch mit dem Spiel auf dem E-Bass. Einige Jahre später kam der Kontrabass hinzu, und er nahm Unterricht beim Hamburger Jazz-Bassisten Detlev Beier. Anschließend absolvierte er den Kontaktstudiengang Popularmusik, Schwerpunkt Jazz, an der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg.

Die gemeinsame Arbeit mit dem satirischen Dichter Axel Marquardt, dessen Worte er vertonte und ihn bei vielen Live-Veranstaltungen auf dem E-Bass begleitete, animierte Burkhardt, eigene Texte zu verfassen. Es entstanden ironisch-verspielte, teils absurd anmutende Text-Bass-Programme mit Gedichten und Liedern, selbst begleitet auf dem Bass.

Axel Burkhardt ist seit vielen Jahren als Instrumentalbassist aktiv (Bill Ramsey, Ladi Geisler, Lotto King Karl u.v.a.), wirkte bei diversen Pop- & Jazz-CD-Produktionen mit und gastierte auf unzähligen Konzerten und Festivals im In- und Ausland. Von 2005 bis 2010 war er Mitglied des Café Royal Salonorchesters, einem Sinti-Ensemble, dessen Reise im Sommer 2007 zum legendären Django-Reinhardt-Festival in Samois sur Seine, im Arte-Dokumentarfilm „Djangos Erben“ festgehalten wurde. Er ist Gründungsmitglied der Jazz-Echo preisgekrönten Gipsy-Swing-Formation Django Deluxe. 2015 war Burkhardt Stipendiat der Unterfränkischen Musiktage. Zur Zeit spielt er aktiv mit Les Hommes du Swing, dem André Krikula Trio, Big Jazz, Rosa Morena und Re:Vibe.